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Mit der Köperhaltung den Gemütszustand beeinflussen

Kopf hoch – Soforthilfe bei Stress, Ärger und anderen Durchhängern. In diesem Blog findest 12 Soforthilfe-Übungen für Energie und gute Laune.


Stell Dir vor es ist wieder soweit. Heute ist der periodische Zahnreinigungstermin, den Du solange hinausgeschoben hast (wegen deinem Unbehagen oder sogar Angst). Wenn Du nicht gut drauf bist, ist dein ganzer Körper verspannt. Deine Wirbelsäule ist krumm und Du kannst nicht frei atmen. Dadurch denkst Du automatisch negativ und handelst nicht selten sogar ungeschickt, was wiederum ein Teufelskreis in Gang setzen kann. Wenn Du gut drauf bist, ist dein Rücken gerade, der Kopf richtet sich ganz hoch auf, du kannst die Welt um dich herum sehen und tief durchatmen. Das beflügelt natürlich auch deine Gedanken, du bist zuversichtlich und reagierst gelassen.


LASS NICHT DEINEN GEMÜTSZUSTAND AUF DEINEN KÖRPER WIRKEN – SONDERN BEEINFLUSSE GEZIELT ÜBER DEINEN KÖRPER DEINEN GEMÜTSZUSTAND!


12 Übungen mit der Body2Brain-Methode – Was heisst Body2Brain? Vom Körper (Body) geht die Information direkt ins Gehirn (Brain). So beeinflusst Du über den Körper deine Gefühle. Die Übungen verändern dein körperliche Haltung. Deine körperliche Haltung verbessert deinen Gemütszustand!


Du kannst also deinen Gemütszustand bewusst auf ganz einfache Art positiv beeinflussen, sodass Du selbst bei Stress, Ärger oder Unbehagen gelassen bleiben kannst. Dazu musst Du nur ein bisschen was über dich selbst und dein Superhirn wissen. 


Dein Nervensystem besteht aus dem Gehirn (das sog. zentrale Nervensystem) und den Nervenbahnen, die aus dem Gehirn kommen und über die Nervenreize in alle Teile des Körpers gelangen – in die Muskeln, die Organe, die Blutgefässe (das sog. periphere Nervensystem). Dein Gehirn und dein Nervensystem: das leistungsstärkste System überhaupt. Dein Gehirn besitzt etwa 100 Milliarden Nervenzellen (Neuronen), die durch etwa 100 Billionen Synapsen (Verbindungsstelle zwischen zwei Nervenzellen) miteinander verbunden sind. Die Länge der Nervenbahnen deines Gehirns beträgt etwa 5,8 Millionen Kilometer.


Mit den Body2Brain Übungen kannst Du die komplexen Zusammenhänge zwischen deinem Köper mit seine 5,8 Millionen Kilometer Nervenbahnen bewusst nutzen. Du kannst Dich also gezielt mit einfachen körperlichen Übungen in einen Zustand bringen, in dem Du dich sofort entspannter, glücklicher, kraftvoller fühlst und das: Kostenlos, ohne Rezept, ohne Arzttermin, Nebenwirkungsfrei. 


SCHLUSS MIT EMOTIONALEN DURCHHÄNGERN! JETZT GLEICH.


Verändere deine körperliche Einstellung und beeinflusse dadurch positiv deine emotionale Einstellung. 


Wenn Du die nachfolgenden Übungen machst, wirst Du merken, dass Du dich besser fühlst. Vielleicht am Anfang nur ein bisschen und dann noch ein bisschen – und noch ein bisschen….


Ein guter Gemütszustand ist der Schlüssel zum Glück (und zum Erfolg – was immer Du darunter verstehst). Du bist es wirklich wert, dass es Dir gut geht. Jede dieser Übungen hilft Dir dabei. Und das beste ist: Die Übungen kannst Du (fast) überall machen. Du brauchst keine Übungsmatte, keinen Rückzugsort. Du brauchst nicht sportlich zu sein. Du brauchst nicht viel Zeit – manchmal nur 1 (!) Sekunde. 


Übung 1 – KOPF HOCH 

Das ist die wichtigste Übung und sie ist ganz einfach. Nimm einfach den Kopf hoch. Du musst nur deinen Muskeln und deiner Halswirbelsäule erlauben, sich etwas zu strecken und dein Kinn dabei anzuheben. Wenn Du den Kopf hängen lässt, gibt es einen Knick in deinem Rachen und dem Übergang zur Luftröhre. Du kannst dadurch weniger tief atmen, dein Atem stockt. Ein fliessender Atem ist jedoch wesentlich für dein Wohlgefühl. Dein Atem wird ganz leicht und gelöst, wenn Du den Kopf hebst und sich dadurch dein Hals und deine Kehle strecken. 


Übung 2 – BRUST RAUS

Noch so eine einfache Übung. Einfach die Brust ein wenig herausstrecken. Diesmal helfen Dir deine Schultermuskeln und die Brustwirbelsäule dabei. Wenn Du mithilfe deiner Muskeln und deiner Brustwirbelsäule die Brust weitest und öffnest, wirst Du tatsächlich breiter und vor allem mindestens 5cm grösser. Der erweiterte Brustraum ermöglicht Dir eine bessere Sauerstoffaufnahme, was auch deinem Gehirn / deinem Denken und deiner Stimmung zugute kommt. 


Übung 3 – SCHLÜRFATMEN

Schlürfatmen ist toll und ganz einfach. Du musst dazu nur eine Lippen spitzen, so als ob sie einen Strohhalm umschliessen würden. Und nun atme durch diesen Strohhalm die Luft tief ein, langsam und genussvoll, mindestens sechsmal hintereinander. Das Ausatmen geht dadurch ganz leicht und selbstverständlich. Schlürfatmen hat noch einen anderen guten Effekt: Deine Kiefergelenke lockern sich. Und das ist gut gegen Ärger und Verbissenheit – mental und emotional (mit gelockerten Kiefergelenken kannst Du nicht schimpfen und nicht streiten). Mit dieser Atmung kannst Du also dein Vertrauen und deine Gelassenheit trainieren. 


Übung 4 – DIE ARME SCHWINGEN

Beim Gehen die Arme schwingen lassen. Übertreibe ruhig ein wenig: Beginne mit einem ganz kleinen Schwung und steigere ihn immer mehr – bis die Arme richtig weit nach vorne und hinten schwingen. Deine Schultergelenke sind Kugelgelenke und wenn Du deine Arme links und rechts wie lahme Flügel herunter hängen lässt oder noch schlimmer – sie immer bloss schwere Lasten tragen müssen und dadurch in Bewegung erstarrt sind, signalisieren deine Nervenbahnen dem Gehirn: Deine Arme sind schwer und das Leben ist schwer! Dadurch fühlst Du dich auch schwunglos – nicht nur körperlich sondern auch mental und emotional. Daher lass die Arme schwingen, so dass die Arme sich leicht und beschwingt fühlen. Die Nervenbahnen signalisieren das dem Gehirn und Du fühlst dich auch leicht und beschwingt. 


Übung 5 – STRECKEN UND DEHNEN 

Wenn Du zusammengesunken dastehst oder dasitzt wirkts Du klein, jämmerlich, ängstlich, verzagt oder verklemmt. Dein Atmen kann nicht ordentlich fliessen. Dementsprechend signalisieren deine Nervenbahnen deinem Gehirn: Alles auf klein, alles auf Sparflamme. Und das wirkt sich unmittelbar auf dein Lebensgefühl aus. Wenn Du dich gross und breit machst, senden deine Nervenbahnen in dein Emotionszentrum die Botschaft: Ich fühle mich präsent und selbstbewusst. 


Übung 6 – GÄHNEN

So wie Du bei der Übung 5 deinen ganzen Körper gestreckt und gedehnt hast, so machst Du es nun mit deinem Kopf. Atme einfach einmal tief ein, mache dann den Mund weit auf und lasse die Luft zusammen mit Gähngeräuschen grosszügig wieder aus Dir heraus – so lange, bis dann wirklich ein herzhaftes Gähnen kommt. Oder schau einfach anderen Leuten beim Gähnen zu, das wirkt ansteckend. Versuch es auch bei Kopfschmerzen oder Migräneneigung mal mit Gähnen. Sogar bei Frustessen oder Fressattacken: Erstmal ausführlich gähnen. Gähnen könnte Dir helfen, zu der Nahrungsaufnahme eine entspanntere Haltung einzunehmen. Denn: Gähnen soll die Ausschüttung von Serotonin anregen (Glückshormon das auch den Appetit reguliert). 


Übung 7 – BREITBEINIG STEHEN

Wenn Du stehst, dann stehe so, dass zwischen deinen Beinen etwas Platz ist. Die Füsse bilden mit deinen Schultern eine Linie. Breitbeinig stehen kannst Du bei jeder Gelegenheit: Beim Warten an der Ampel, im Aufzug, and der Kasse, wenn Du eine Rede hältst. Einfach immer dann, wenn Du Geduld und gute Nerven brauchst. Um zu verstehen, warum Breitbeinigstehen hilft, kannst Du ja mal das Gegenteil ausprobieren: Wenn Du mit den Beinen ganz eng nebeneinander stehst, bist Du völlig instabil. Der kleinste Schubs bringt Dich aus dem Gleichgewicht. Wenn Du aber breitbeinig stehst, kann Dich nichts so schnell umhauen. Das spüren auch deine beiden Füsse: Sie fühlen sich viel besser geerdet. Du kannst Dir auch vorstellen, dass Du dich in der Erde verwurzelst wie ein Baum. Dann stehst Du besonders stabil!


Übung 8 – MIT DEN FÜSSEN STAMPFEN

Durch Stampfen werden die Nervenenden an deinen Fusssohlen besonders stimuliert (ein bisschen wir Kopfmassage). Der Reiz von deinen Fusssohlen wird über die Nervenbahnen bis zum Gehirn weitergeleitet und stimuliert dort die Areale, die für Aufmerksamkeit, Wachheit und Kraft zuständig sind. Jetzt kannst Du noch Breitbeinigstehen und Stampfen kombinieren. Das ist wie Haka tanzen. Haka ist ein Ritualtanz der Maori, die sich für einen bevorstehenden Kampf Mut machen. Stampfen macht Dich mutig und happy!


Übung 9 – HÜFTSCHWUNG

Hüftschwingen ist ein Vitamintrunk gegen Stress und Ärger. Wenn Du in den Hüften schwingst, dann bewegst und lockerst Du deine Hüftgelenke, dein Becken, deine Lendenwirbelsäule und deine Organe, die in deinem Bauchraum liegen. Das stimuliert all die vielen Nerven, die dort lokalisiert sind (vor allem den Solar Plexus in deinem Bauchraum). Die beschwingte Leichtigkeit deines Körpers kommt im Gehirn and und wirkt als emotionale Barriere gegen Durchhänger jeder Art. Du siehst die Welt dadurch mit ganz anderen Augen: viel heiterer, viel entspannter. Und diese Welt erlebt auch Dich auf viel heiterer und viel entspannter: ein wunderbarer Kreislauf. 


Übung 10 – SUMMEN

Diese Übung heisst nicht Singen, sondern Summen. Summen kann jeder und vor allem: Du kannst bei jeder Gelegenheit summen – morgens beim Aufstehen, beim Anziehen, beim Autofahren, beim Kochen, unter der Decke – mmmmhhhhh, mmmmhhhhh, mmmmhhhhh….


Katzen schnurren, und das ist eine Art von Summen. Sie schnurren, wenn sie sich wohlfühlen. Das Schnurren der Katze vibriert durch Ihren ganzen Körper, auch Du spürst es und fühlst Dich in diesem Augenblick wohl. Die feinen Vibrationen werden von deinen sensorischen Nerven weitergeleitet in dein Gehirn und führen dort zu ruhigeren Gehirnströmen. Und das macht eine gute Stimmung. Und sorgt für gute Erinnerungen. 


Übung 11 – LÄCHLEN

Zugegeben, das kann etwas schwierig sein: Lächeln. Theoretisch weiss dein Körper wie es geht. Die Lippe locker lassen, den Mund etwas breit machen und die Mundwinkel leicht nach oben ziehen. Wenn Du lächelst, sind die Muskeln in deinem Gesicht viel entspannter, als wenn Du ernst oder gar böse schaust. Durch die Bewegung der Lippen und Mundwinkel nach aussen und oben entspannen sich auch die Kiefergelenke. Dieser Zustand der muskulären Entspannung wird über die vielen Gesichtsnerven zum Gehirn weitergeleitet und dort in den Zentren für Emotionen zu mentaler Entspannung weiterverarbeitet. Ein asiatisches Sprichwort sagt: Ein Lächeln ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen. WENN DU LÄCHELST, LÄCHELT DIE WELT ZURÜCK!


Das ist die Wirkung der Spiegelneuronen: Nervenzellen die automatisch zur Nachahmung der Reaktionen anderer Menschen führen. Ärger verfliegt im Nu.


Übung 12 – BREITBEINIG SITZEN

Beim Sitzen die Beine ganz entspannt aus dem Becken «herauswachsen» lassen: Das bedeutet leicht gespreizte Oberschenkel, was sich fortsetzten darf in deine Knie und deine Unterschenkel. Breitbeinig sitzen entspannt Dich. Breitbeinig sitzen macht dich kraftvoll.


Wenn Du breitbeinig sitzt ist die Muskulatur deiner Beine, vor allem deiner Oberschenkel entspannt, ebenso Bauch und Rücken. Du kannst gut atmen, die Sauerstoffversorgung für dein Gehirn wird besser (was auch für das Denken gut ist). Diese Entspannung wird von den Nervenbahnen wieder zum Gehirn weitergeleitet und in entspannten Zustand kann das Gehirn viel besser die richtigen Entscheidungen treffen. 


Verschieden Erkrankungen beginnen oft mit gedrückter Stimmung, mit Reizbarkeit, schmerzhaften Muskelverspannungen, Konzentrationsstörungen, Lustlosigkeit oder Schlafstörungen. Vor allem chronischer Stress ist ein Risikofaktor. Ein asiatisches Sprichwort sagt: Einem Menschen geht es nicht tausend Tage gut, eine Blume bleibt nicht hundert Tage rot. Belastungen sind unvermeidbar. Aber Du kannst dafür sorgen, dass sie Dich nicht auffressen, das Ärger dich nicht krank macht. 


Sorge für Dich: Stärke dein Widerstandskraft und deine gute Laune


Nimm Einfluss auf dein Nervensystem und mache stabilisierende Kopfübungen und mache Dich dadurch mental und emotional ruhig, gelassen und  stark.


DU BIST ES WERT!


Die Fähigkeiten dazu schlummern in Dir und warten darauf, dass Du sie täglich abholst (zum Beispiel mit diesen zwölf einfachen Übungen welche Du überall machen kannst). Die guten Wünsche des Dentalcare11 Team begleiten Dich dabei.